Unser Neustart ins mobile Leben

Nach so vielen Jahren Camping, Träumen und Pläneschmieden war es endlich soweit: Unser erster großer Schritt in Richtung „Reisen statt Routine“ stand bevor.
Wir wollten es wirklich wissen: Können wir uns vorstellen, für längere Zeit ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten? Also planten wir einen Testlauf – 6 Wochen unterwegs durch Spanien und Portugal, im Bus, mit Dachzelt, Wohnwagen und ganz viel Abenteuerlust im Gepäck.
Die Entscheidung, loszufahren, war nicht leicht – aber die Vorfreude und das Bauchkribbeln waren stärker. Und jetzt können wir sagen: Es war genau die richtige Entscheidung.

Die Vorbereitung – Vorfreude, Planung & Bauchkribbeln

Die Wochen vor dem Start waren eine Mischung aus To-do-Listen, Aufregung und ganz viel Vorfreude. Wer schon mal eine längere Reise mit Bus und Wohnwagen geplant hat, weiß: Man braucht eine gute Portion Organisation – aber auch das Herzklopfen, das einen nachts wachhält, gehört einfach dazu.

Unser Setup: Ein treuer Bus mit Dachzelt obendrauf und unser geliebter Wohnwagen hinten dran. Damit waren wir flexibel, vorbereitet und konnten sowohl spontan übernachten als auch bequem campen, wenn wir länger an einem Ort bleiben wollten.
Wir haben Routen verglichen, Camping-Apps durchforstet, Listen geschrieben (und verworfen 😄), Vorräte eingekauft, Klamotten sortiert, Technik vorbereitet, Papiere gecheckt, und irgendwann wurde aus der ganzen Planung dann nur noch eins: pure Vorfreude!
Der Moment, in dem wir nachts in NRW losgefahren sind, war ein echter Meilenstein: Der Anfang von etwas Neuem.

Unsere Route – Von NRW nach Portugal mit vielen Highlights

Mitten in der Nacht ging’s los. Warum? Ganz einfach: Wir wollten clever an Paris vorbei – und das klappt bekanntlich am besten, wenn die Stadt noch schläft. Und siehe da: Der Plan ging auf! Keine Staus, keine Nervenzusammenbrüche – nur wir, die Straße und die leuchtenden Autobahnschilder.

Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Sougy – gefunden über die Park4Night-App, die mal wieder ein echtes Goldstück ausgespuckt hat. Ruhiger Platz, entspanntes Ankommen, einmal durchatmen.

Weiter ging’s Richtung Südwesten:
➡️ Bordeaux – ein echter Vorgeschmack auf den Süden! Der City-Campingplatz war top, das Wetter sommerlich warm und die Stimmung richtig gut. Erste Croissants, erstes entspanntes Kaffeetrinken draußen – so darf Campingurlaub anfangen.

➡️ Burgos (Spanien) – Ein echter Geheimtipp. Am Fluss Arlanzón machten wir eine gemütliche Abendrunde. Die Stimmung war gold, die Sonne hing tief, und wir saßen mit spanischen Familien am Ufer, lachten, tauschten ein paar Worte – genau die Art Begegnungen, die wir am Reisen lieben.

➡️ Salamanca – Schon beim Reinfahren war klar: Wow! Vom Campingplatz aus ging’s per Bus in die Altstadt, die mit ihrer historischen Kulisse einfach beeindruckend ist. Kopfsteinpflaster, beeindruckende Architektur, überall kleine Lokale – wir haben uns ein bisschen in die Stadt verliebt.

➡️ Danach überquerten wir die Grenze nach Portugal – und unser Herz schlug direkt ein bisschen schneller.

Ankommen & Durchatmen – Leben auf dem Bauernhof & bei Freunden

Der erste Stopp in Portugal hätte idyllischer kaum sein können: Ein kleiner Bauernhof-Campingplatz bei Vila Nova de São Pedro – fernab vom Trubel, eingebettet in die Natur, mit freilaufenden Tieren: Ponys, Hühner, Katzen, Hunde … einfach alles, was das Herz erfreut.

Morgens wurden wir vom Krähen des Hahns geweckt und fanden – kein Witz – frische Eier direkt vor unserer Wohnwagentür, liebevoll vom Eigentümer hingestellt. Es sind diese kleinen Gesten, die einem zeigen: Man ist angekommen.

Nach zwei Nächten auf dem Bauernhof ging’s weiter in Richtung Atlantik – unser Ziel: Aljezur. Dort wartete nicht nur gutes Wetter, sondern auch ein ganz besonderes Wiedersehen:
Unsere Freunde hatten sich dort zum Überwintern ein Haus mit Pool gemietet, und wir konnten ein paar Tage bei ihnen stehen. Vier Tage lang genossen wir das Zusammensein, lange Abende, gutes Essen und einfach das Leben. Es fühlte sich weniger wie ein Zwischenstopp und mehr wie ein Urlaub im Urlaub an.

Ein neues Lebensgefühl – Unterwegs mit Bus, Wohnwagen & Dachzelt

Nach den Tagen bei unseren Freunden ging’s rüber auf den Campingplatz Aljezur. Hier haben wir uns richtig eingerichtet – das war quasi unser Basislager für die nächsten Wochen.
Mit dem Wohnwagen als gemütlichem Zuhause und dem Bus samt Dachzelt als mobiles Abenteuerfahrzeug hatten wir das Beste aus zwei Welten: Komfort, wenn wir ihn wollten – Freiheit, wenn wir sie brauchten.

Von Aljezur aus begannen wir, Portugal richtig zu erkunden. Jeden Tag ein neuer Spot, eine neue Aussicht, ein neues Stück Küste, das wir entdecken durften.
Wir merkten schnell: Dieses Leben passt zu uns.
– Keine festen Zeiten
– Kein „Muss“, nur „Lust“
– Natur direkt vor der Tür
– Neue Menschen, neue Eindrücke, jeden Tag ein bisschen mehr wir selbst

Diese sechs Wochen waren nicht nur eine Reise – sie waren die Antwort auf eine Frage, die wir uns lange gestellt haben:
Wollen wir wirklich so leben?
Und nach dieser Zeit war klar:
Ja. Wollen wir. Und wie!

Bleibt dran – das war erst der Anfang!

Unsere ersten sechs Wochen auf Tour hatten noch so viele unvergessliche Momente, magische Orte und verrückte Begegnungen zu bieten – und wir wollen euch natürlich nichts davon vorenthalten.
In den nächsten Blogbeiträgen nehmen wir euch mit zu unseren Lieblingsplätzen in Portugal, teilen Tipps für das Leben mit Kind im Camper, zeigen euch unsere Dachzelttouren – und erzählen von den kleinen und großen Abenteuern, die unser Herz berührt haben.
Also: Bleibt dran – es gibt noch jede Menge zu entdecken!
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2 Antworten zu „Unser Start ins Camping-Abenteuer – 6 Wochen durch Spanien & Portugal mit Bus und Dachzelt“

  1. Avatar von Steffi
    Steffi

    Mega der neue Blog
    Freue mich auf mehr und Meer

    1. Avatar von admin

      Hallo Steffi, danke für dein Feedback 🙂 Da kommt bestimmt noch mehr und Meer 😉

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